From "Flugsport"
Lettischer TIefdecker=Zwelsltzer VEF J-17.
Das lett. Baumuster J-17, Holzbauweise, Konstrukteur K. Irbitis, der VEF (Valsts Elektrotechniska Fabrika) für Flug- und Kunst flu g s chulu n g bestimmt, ist eine
Weiterentwicklung des VEF J-12. Vgl. „Flugsport" 1937, S. 468).
Flügel Baumaterial lett. Kiefer. Dreiteilig, zweiholmig mit Rippen-und Sperrholzbeplankung. Ansatzflügel V-Form 7°. Flu gel mittel stück herausnehmbar. Landeklappen als
Spreizklappen im Mittel stück und teilweise in den Ansatzflügeln. Flügelfestigkeit entspricht der Beanspruehungs-gruppe S 4 (zweisitziger Kunstflug). Schlitzquerruder sind statisch ausgeglichen, Sperrholz beplankt.
Rumpf mit Rücksicht auf Serienbau aus zwei Hälften, einem Bodenteil und zwei aufgesetzten Oberteilen, sperrholzbeplankt. Sitze mit Doppelsteuerung hintereinander (vgl. Abb.). Fußsteuerung am Boden verstellbar und mit Radbremshebel gekuppelt. Landeklappenbetätigung von beiden Sitzen aus. Plexiglaswindschutzhaube leicht abnehmbar und abwerfbar, so daß das Flugzeug auch offen geflogen werden kann. Windsehutzha übe seitlich aufklappbar. Für Instrumentenschulung kann Sicht im hinteren Sitze im Fluge durch Vorhänge abgeblendet werden.
Seitenflosse aus dem Rumpf ende herauswach send. Seitenruder aus-
geglichen. Höhenflosse ziemlich hoch angeordnet durch eine Strebe nach Rumpf abgefangen. Höhenruder mit Trimmklappe.
Freitragendes festes Einbeinfahrgestell mit Schraubenfederbeinöl-dämpfung (Ec) Bremsräder mechanisch betätigt. Spornrad voll drehbar. Fahrwerk kann durch Schneekufen ersetzt werden. Als Triebwerk ist vorgesehen Vierzylinder-Reihenmotor Walter Major oder Menasco Pirate, 130 PS und Hirth HM 506 mit fester Holzschraube. Zwei Brennstoffbehälter, Aluminium, geschweißt, 100 l im Flu gel mittel-stück, Schmierstoff behälter hinter dem Motor, 9 l.
Spannweite 10,2 m; Länge 7,9 in; Höhe 2,16 m; Fläche 16,5 m2; Rüstgew, für Schüblings- und Kunstflug 620 kg; Zuladung für Schulungsflug 270 kg; Kunstflug 230 kg; Fluggew. Schulungsflug 890 kg; Kunstflug 850 kg. Flächenbelastung 53,9 kg/m2; Leistungsbelastung 7,4 kg/PS; Höchst-geschw. 235 km/h; Lande-geschw. mit Landeklappen 70 km/h; Steigzeit auf 2000 m 12,5 min.; Gipfelhöhe 5000 in.
Führersitzanordnung, Doppelsteuerung Instrumentierung, Zweisitzer VEFJ-17.
VEF I-17
Type
1 + 1 seat sportplane and trainer
Engine
1 Menasco Pirate C4, 2-bladed fixed pitch propeller
Dimensions
Length 8,20 m , height 2,90 m ,  span 9,80 m , wing area 19,20 m2  ,
Weights
Empty 790 kg, loaded 1140 kg
Performance
Max.. speed 230 km/h , range 592 km, endurance  , service ceiling  5900 m
Type
Werk.Nr
Registration
History
   
AW+13
 
In 1939 Latvia ordered 39 Hawker Hurricane fighters from United Kingdom thus there was a need for monoplane pilots in Latvia. For this purpose Kārlis Irbītis designed the VEF I-17 among other trainer aircraft. Due to the start of Second World War in September 1939, the British Hawker Hurricanes never arrived in Latvia and this was an inducement for the Latvian Air force to encourage Latvian aircraft development instead. Due to the pressures of the war, the I-17 prototype was accepted almost without testing and serial production was started.[1]
Six examples of the I-17 were built and there was an order for another six but that was halted by the Soviet occupation of Latvia in June 1940.
After the occupation the I-17 was tested by Soviet Red Army and some had Soviet M-11 engines installed. After the occupation of Latvia by Nazi Germany in July 1941, the I-17 was also examined and tested by the Luftwaffe and, like the VEF I-16, was used by the aviation school in Torun.
The further fate of the VEF I-17s produced is unknown.