Raab-Katzenstein Kl 1 "Schwalbe"
Type Two seat sportplane
Version Kl 1 First prototype early 1926 Kl 1 Second prototype beginning of 1927 Kl 1a built 1927 Kl 1b Kl 1c
Engine 1 Siemens Halske Sh 11 or Sh 12 1 Siemens Halske Sh 11 or Sh 12 1 Siemens Halske Sh 11 or Sh 12 1 Siemens Halske Sh 11 or 1 Anzani
Dimensions Length 6,50 m, height 2,60 m, span 8,30 m,wing area 18,70 m2, aspect ratio 3,7
Length 6,20 m, height 2,60 m, span 7,95 m,wing area 17,00 m2, aspect ratio 3,4 Length 6,25 m, height 2,55 m, span 8,00 m,wing area 17,10 m2    
Weights Empty 420 kg, max. take off weight 670 kg, wing loading 36,8 kg/m2, fuel capacity 86 kg, oil 14 kg Empty 470 kg, max. take off weight 710 kg, wing loading 41,7 kg/m2, fuel capacity 72 kg, oil 14 kg Empty 490 kg, max. take off weight 740 kg, wing loading 43 kg/m2, fuel capacity 72 kg, oil 8 kg    
Performance   Max. speed 152 km/h at sea level, cruising speed 140 km/h at sea level, climb 2,0 m/sec., service ceiling 3500 m,range 560 km
Max. speed 152 km/h at sea level, cruising speed 140 km/h at sea level, climb 1,8 m/sec., service ceiling 3500 m,range 560 km
   
RK Kl 1a, Werknummer 23
Type Two seat sportplane
Version Kl 1d (Project) Kl 1e (Project) Kl 1f (Project) Kl 1g (Project)
Engine 1 Whirlwind 1 Cirrus 1 Walter 1 Siemens Sh 14
Dimensions Length 6,25 m, height 2,55 m, span 8,00 m,wing area 17,10 m2
Weights  
Performance  
Chinese Kl I
Greece: Made by the SA de Fabrication et d'Exploitation d'Avions Raab ?
New world record inverted flight . G. Fieseler flew from Köln to Bonn , 15 min. 24 sec. inverted
RK Kl 1 Schwalbe
Das erste und wohl auch bekannteste Flugzeug der Raab-Katzenstein-Flugzeug werke war das zwei-sitzige Kunstflugzeug Kl 1 Schwalbe.
Das Muster wurde im Verlauf seines Serienbaues ständig weiterentwikkelt und mit dem letzten Typ Kl 1c wurde Gerhard Fieseier durch seine hervorragenden Kunstflüge weltbekannt.
Der Rumpf bestand aus einem Stahlrohrfachwerk und war mit Stoff bespannt. Er war viereckig und oben flach gewölbt. (Riß und Daten siehe aerokurier 6/69. Seite 428/29). Hinter dem luftgekühlten Sternmotor war ein Brandschott angebracht. Hinter diesem befand sich der Fluggastsitz und dahinter der Führersitz.
Die Motorverkleidung aus Aluminium-Blechen war leicht abnehmbar. Die Tragflächen waren freitragend, nach vorn gestaffelt und durch N-Stiele abgefangen. Sie bestanden aus einer Holzkonstruktion mit zwei Kastenholmen und Sperrholzbeplankung. Vom Hinterholm ab war der Tragflügel zwecks Gewichtseinsparung stoffbespannt. Sein Umriß war trapezförmig mit einem konstanten Profil. Der Oberflügel hatte einen großen Sichtausschnitt und war größer als der untere Flügel. Das Flugzeug war für ein 12,5 faches Last- vielfaches beim Abfangen berechnet. Das Leitwerk bestand aus einer Duraluminium-Konstruktion und war stoffbespannt. Der Kraftstofftank faßte 120 I und der Öltank 14 kg.
Die Schwalbe war das erfolgreichste Flugzeug des Werkes; es wurden davon mehr als 50 Stück gebaut. Österreich baute die Schwalbe als sogenannte Pintsch-Schwalbe in Lizenz. Ferner wurde das Flugzeug unter der Bezeichnung ESTl-1 in Estland und als „Schwalbe" in Griechenland gebaut. Insgesamt wurden 20 Stück in Lizenz gefertigt. Kurt Katzenstein, der in Südafrika lebt, besuchte im vergangenen Jahr für einige Tage die Bundesrepublik und gab über die im Dietrich-Gobiet-Bericht  angeschnittene   Frage, ob die  Schwalbe eine Weiterentwicklung der Dietrich Gobiet DP IIa sei, wie  Dietrich behauptete, folgende Erklärung ab:   .Es war eine voll-kommen neue Konstruktion. Unser
Konstrukteur. Ing. Hall, war gar nicht bei Dietrich tätig gewesen Dort lag die Konstruktion in den Händen von Ing. Erich von Knüpfer. Konstrukteur Hall kam von Fokker zu Raab-Katzenstein. Er war Balte und konstruierte als unser Konstruktionschef die Schwalbe ganz unabhängig von dem. was bei Dietrich vorher gebaut worden war. Er verbesserte sie laufend weiter. Die DP IIa war allerdings wendiger,  weil der Rumpf kürzer und die Spannweite kleiner war. Die Schwalbe war dagegen viel moderner als die DP IIa. Der Führersitz warbeqjemer und viele Dinge waren besser.   Auch  das Armaturenbrett war übersichtlicher. Bei der DP IIa hatte man mehr den Eindruck, es war alles ein wenig improvisiert, während hier alles bis ins Detail sorgfältig durchkonstruiert war."
Der Prototyp der Schwalbe Kl 1 startete im Januar 1926 zu seinem Erstflug-
Die verbesserte Kl 1a Schwalbe war mit einem 7-Zylinder Siemens Sh 11-Motor mit 84 PS ausgerüstet und kostete seinerzeit 15 000 RM. Die Kl 1b war mit dem gleichen Motor ausgerüstet, besaß aber einen Rükkenflugtank und einen Rückenflug-vergaser. Sie kostete 16 250 RM. Die Schwalbe Kl 1c war mit dem stärkeren Siemens Sh 12-Motor mit 100 PS ausgerüstet, ebenfalls mit Rückenflugtank. Rückenflugvergaser und kostete damals 18 500 RM.
Kl 1a for high altitude testing
Kl 1c at DVS Schleiβheim with damaged  undercarriage. 2 June 1929
Willi Stör with a Kl 1c at DVS Schleiβheim
Prototype Kl 1
Serie production Kl 1a before registration
Source Aerokurier 1970