Raab-Katzenstein RK 2 "Pelikan"
Type Two seat trainer
Version RK II RK IIa RK IIb RK IIc
Engine 1 Siemens Sh 11 1 Siemens Sh 11 or 12 1 ADC Cirrus II 1 Siemens Sh 12
Dimensions Length 7,00 m, height 2,60 m, span 10,40 m, wing area 26,50 m2, aspect ratio 4,1 Length 7,89 m, height 2,70 m, span 10,90 m, wing area 26,80 m2, aspect ratio 4,5 Length 7,89 m, height 2,70 m, span 10,90 m, wing area 26,80 m2, aspect ratio 4,5 Length 7,27 m, height 2,70 m, span 10,90 m, wing area 26,80 m2, aspect ratio 4,5
Weights Empty kg 540 kg, flying weight 760 kg, fuel 60 kg, oil 10 kg, pilot 80 kg, payload 70 kg, wing loading 28,7 kg/m2
Empty kg 570 kg, flying weight 840 kg, fuel 72 kg, oil 14 kg, pilot 80 kg, payload 104 kg, wing loading 31,4 kg/m2
Empty kg 530 kg, flying weight 840 kg, fuel 72 kg, oil 14 kg, pilot 80 kg, payload 144 kg, wing loading 31,4 kg/m2
Empty kg 610 kg, flying weight 860 kg, fuel 72 kg, oil 14 kg, pilot 80 kg, payload 84 kg, wing loading 32 kg/m2
Performance Max. speed 120 km/h at sea level, climb 1,7 m/sec., range 360 km, landing speed 45-50 km/h
Max. speed 130 km/h at sea level, climb 1,3 m/sec., range 560 km, service ceiling 3200 m, landing speed 65 km/h
Max. speed 130 km/h at sea level, climb 1,2 m/sec., range 780 km, service ceiling 2800 m, landing speed 65 km/h
Max. speed 145 km/h at sea level, climb 1,7 m/sec., range 420 km, landing speed 75 km/h
Type Two seat trainer Two seat seaplane
Version RK IId RK IIe RK IIf
Engine 1 Walter 1 Siemens Sh 14 1 Walter
Dimensions
Weights
Performance
RaKa RK IIb
RK 2 Pelikan-Familie
Das Schulflugzeug RK 2 Pelikan war eine   vergrößerte   Ausführung der Schwalbe mit gröβerer Tragfläche und wesentlich geringerer Flächenbelastung bei nur geringfügig höherem Gewicht. Der Prototyp RK 2 wurde nicht in Serie gebaut, sondern eine verbesserte, grundlegend abgeänderte Ausführung, welche die Bezeichnung RK 2a erhielt. Die Tabelle läßt erkennen, daß der Prototyp RK 2 eine sensationell geringe Landegeschwindigkeit von nur 45 Kilometer/h hatte. Die geringe Flächenbelastung des Prototyps, die unter derjenigen heutiger moderner Segelflugzeuge lag, hätte in Verbindung mitdergeringen Landegeschwindigkeit ein nahezu narrensicheres Schulflugzeug versprochen. Hier war eigentlich   das  Flugzeug geboren, nach dem seit Jahrzehnten gerufen  wird. Aber die Nutzlast reichte nicht ganz aus, und damit war auch die Reichweite gering. Die verbesserte Ausführung RK 2a, die in Serie ging, hatte einen längeren Rumpf, eine vergrößerte Spannweite mit geringfügig höherem Flächeninhalt und bessere Leistungen. Zuladung und Nutzlast stiegen bei der 2a von 29 auf 32 Prozent beziehungsweise von 9 auf 12 Prozent. Eigentlich schade um dieses USTOL (Ultra-Kurzstart)-Flugzeug! Die Pelikane wurden mit verschiedenen Motoren ausgerüstet, die RK 2a und 2c mit luftgekühlten Siemens-Sternmotoren, die RK 2b erhielt einen wassergekühlten Cirrus ll-Motor.
Eine Reihe von Bauteilen der Schwalbe, wie Beschläge. Armaturen, Sitze und Steuerung wurden für die Pelikan übernommen. Das Flugzeug zeichnete sich durch gefällige Formgebung und gute aerodynamische Gestaltung aus. Es ist gleich der Schwalbe unter Leitung von Chefkonstrukteur P. J. Hall konstruiert worden. Das Flugzeug hatte eine achtfache Bausicherheit. Die Pelikan besaß neben der geringen Landegeschwindigkeit kurze Start-und Landerollstrecken. Sie war im Steuer wenig empfindlich und trotzdem leicht steuerbar; sie hatte wegen der geringen Flächenbelastung einen guten Gleitwinkel.
Der freitragende Dopeidecker hatte Torsions-N-Stiele.    Die Tragflügel waren nach hinten gestaffelt. Der Rumpf bestand aus einer Stahlrohrkonstruktion, die autogen geschweißt und mit Stoff bespannt war Die Tragflächen waren aus einer Holzkonstruktion hergestellt. Das Leitwerk bestand aus einem Stahlrohrgerüst und war mit Leinen bespannt.
Die RK 2a mit Siemens Sh-11 Motor war für die Schulung bestimmt, die RK 2b mit Cirrus ll-Motor diente ebenfalls zur Schulung, die RK 2c mit Siemens Sh-12-Motor dagegen für die Reklamefliegerei. Das Flugzeug wurde für Nachtflüge umgebaut, was aus den zwei Generatoren zu ersehen ist, die sich auf der unteren Tragfläche des Rumpfes befinden, und die durch den Luftstrom angetrieben, den Strom für die Beleuchtung unter den Tragflächen erzeugten. Die Buchstaben befanden sich in die Tragfläche eingearbeitet, und sie wurden auch in der Tragfläche angeleuchtet. Sie waren nach unten mit Cellophan überklebt, um die   Profiltreue   zu   erhalten und die Flugeigenschaften nicht ungünstig zu beeinflussen. Dieses Flugzeug flog so leise, daß eine Sirene angebracht werden mußte, um die Aufmerksamkeit   der Bevölkerung nachts auf den Reklameflieger zu lenken. Der Prototyp RK 2 flog erstmals 1926
Die RK 2a Pelikan mit Siemens Sh-11-Motor kostete 16 250 RM. die RK 2b Pelikan, mit einem englischen Cirrus ll-Motor ausgerüstet, 15 550 R-Mark, und die RK 2c Pelikan mit Siemens Sh-12-Motor kostete18500 R-Mark.
Rk 2b Pelikan , third place  i the Europaflug 1929
Prototype of the RK 2, to low landing speed was not good for new pilots
RK 2a, put into series production
Source Aerokurier 1970